Gute Nachrichten aus der Diakonie

Finanzierung der Psychosozialen Krebsberatung ist nun gesichert: Verbund gegründet, Kostenerstattung erhöht

Paderborn (dph). Die Psychosoziale Krebsberatungsstelle der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. steht schon seit vielen Jahren den von Krebs betroffenen Menschen und ihren Angehörigen mit ihren Angeboten zur Seite. Nachdem die Finanzierung der Psychosozialen Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. über viele Jahre nicht ausreichend gesichert war, gibt es nun zwei neue Entwicklungen, die die Arbeit für die Zukunft absichern.

Foto: Diakonie/Oliver Claes
Arbeiten für die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie: Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner (l.) und neu Verwaltungsmitarbeiterin Katharina Bernhardt.

Zum einen hat die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. zusammen mit dem Kreis Herford und Parisozial Minden-Lübbecke-Herford einen Verbund Krebsberatung OWL gegründet. Da der Verbund die Mindestvoraussetzungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfüllt, wurde ein Antrag bei der GKV zur Kostenerstattung für die Psychosoziale Krebsberatung gestellt. Zum anderen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ganz aktuell verkündet, dass die GKV nicht wie bisher nur 40 Prozent der Kosten für die Psychosoziale Krebsberatung erstatten soll, sondern 80 Prozent, sofern die Mindestausstattung gewährleistet wird. „Damit ist ein Durchbruch zur dauerhaften Sicherung der Psychosozialen Krebsberatung geglückt“, freut sich Diakonie-Vorstand Jutta Vormberg.

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