Infos

5. Mitgliederversammlung am 29. Mai im Altenzentrum St Veronika

5 Jahre Förderverein 🍀🍀🍀🍀🍀 wir sind glücklich und dankbar für die Unterstützung und auch ein wenig stolz auf das, was wir erreicht haben👍🏼 Mehr psychosoziale Krebsberatung im Kreis Paderborn 😊 …ein alter Vorstand geht….😥 DANKE Christina Vetter! Ein neuer Vorstand kommt 😊 Willkommen Susanne Wille! Auf die nächsten 5….

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Großes Charity Reitturnier vom 18. bis 20. August 2017 in Schlangen zu Gunsten des Fördervereins

Weiter Infos auf Facebook: https://www.facebook.com/charityreitturnier/

Spendenübergabe ADU – Urban Service Group

Großartige Spendenaktionen für soziale Einrichtungen der Region

An die Mitglieder und Gäste der 3. Mitgliederversammlung:

Wer die Präsentation von Dr. Ibrahim Özkan „Dolmetschen im Beratungssetting – Verstehen mit Umwegen“ bekommen möchte, kann sich per Mail kurz an info@foerderverein-krebsberatung-pb.de wenden.

Paderborner Bürgerstiftung unterstützt Förderverein für psychosoziale Krebsberatung

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 10.000 € unterstützt die Bürgerstiftung Paderborn den Förderverein für psychosoziale Krebsberatung. „Damit ist es möglich, das Beratungsangebot im Kreis Paderborn weiter auszubauen“ freut sich Dr. Horst Leber, Mitglied des Vorstandes über die Förderung.

Krebs ist eine besonders schwerwiegende Krankheit und nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste, bei Erwachsenen vor dem 65. Lebensjahr die häufigste Todesursache. Etwa jeder vierte Todesfall in der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens ist auf eine Krebserkrankung zurückzuführen. Im Laufe des Lebens muss in NRW jede/r Zweite mit der Krebsdiagnose rechnen. Für das  Diagnosejahr 2011 wurden vom Epidemiologischen Krebsregister Nordrhein-Westfalen im Report 2013 mehr als 115.000 Neuerkrankungen dokumentiert. Für Paderborn bedeutet dies, dass ca. 1.500 Menschen im Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden.

Neben der medizinischen Versorgung, die im Kreis Paderborn auf einem sehr hohen Niveau geleistet wird, benötigen die Betroffenen vor allem nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus oder der Akutbehandlung langfristig verlässliche psychosoziale Beratung, um nicht mit den zahlreichen beruflichen, sozialen, finanziellen und familiären Problemen allein gelassen zu sein.

Ängste der Erkrankten, seelische Belastungen von Familienangehörigen, v.a. der eigenen Kinder, bis hin zu Fragen rund um die Gestaltung der Partnerschaft oder auch wie Freunde oder Arbeitskollegen mit der Situation umgehen – das sind einige der Themen, die in den Beratungssituationen zur Sprache kommen.

Im Kreis Paderborn hier ein verbessertes Angebot zu schaffen, ist das Ziel des „Fördervereins für eine unabhängige psychosoziale Krebsberatung e.V.“. „Das eigentliche Ziel unserer Bemühungen ist es, eine dauerhaft finanzierte und damit in ihrem Bestand gesicherte psychosoziale Krebsberatungsstelle mit einer ganzen Personalstelle in Paderborn zu schaffen.“ so Bernd Schulze-Waltrup, Vorsitzender des Fördervereins.

Das eigentliche Ziel der Bemühungen muss aber eine dauerhaft finanzierte und damit in ihrem Bestand gesicherte psychosoziale Krebsberatungsstelle mit einer ganzen Personalstelle in Paderborn sein.

„Die Bürgerstiftung Paderborn hat die Aktivitäten des Vereins und die Bemühungen für eine Finanzierung über einen längeren Zeitraum beobachtet. Die Tatsache, dass weder die Bundes- noch Landesebene, noch die Krankenkassen oder andere Beteiligte im Gesundheitswesen bisher eine Lösung anbieten wollen oder können, hat uns zum Handeln veranlasst.“ so Stefan Kleine, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

„Wir möchten mit der Förderung ausdrücklich den Wert des Engagements für einen Ausbau der psychosozialen Krebsberatung herausstellen. Wir möchten aber damit auch an die Verantwortlichen appellieren, sich ihrer Verantwortung zu stellen und die Finanzierung gesetzlich zu regeln, damit die Strukturen für die Menschen im Kreis Paderborn vorgehalten werden können.“ macht Elke Süsselbeck stv. Vorsitzende der Bürgerstiftung deutlich.

Ziel des Fördervereins ist zunächst die Beratungsstelle für eine psychosoziale Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter zu unterstützen, so dass eine halbe Stelle als Beratungskraft vorgehalten werden kann. Diese ist die einzige Beratungsstelle im Kreis Paderborn, die sich dieser Aufgabe angenommen hat.

„Für die Zukunft wünschen wir uns den Ausbau unserer Aktivitäten zu einem Netzwerk ähnlich wie im Münsterland, in dem Krankenhäuser, Ärzte, Psychologen (u.a.) und die Beratungsstelle eng zusammenarbeiten und gemeinsam versuchen, eine langfristige Finanzierung auf die Beine stellen.“ fasst die stv. Vorsitzende des Fördervereins Christina Vetter die Ziele des Vereins zusammen.

 

Allgemeine Empfehlungen und Tipps für den Alltag
– Sylvia Picht, Dipl.Oecotrophologin – AOK-Ernährungsberatung

Ernährung bei Krebs (pdf zum Download)

 

PM vom 24.02.15: Diakonie erweitert Angebot der Psychosozialen Krebsberatung
Neu: Offene Sprechstunde für Krebserkrankte

Paderborn (dph). Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V. erweitert das Angebot der Psychosozialen Krebsberatung in der Riemekestraße 12. Ab März bietet die Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner freitags von 10 bis 12 Uhr zusätzlich eine neue offene Sprechstunde (ohne Terminvereinbarung) an. Außerdem hat die Diakonie-Mitarbeiterin durch die Erhöhung ihrer Stunden auf eine halbe Stelle mehr Zeit, um Termine mit Betroffenen zu machen. Ermöglicht wurden die zusätzlichen Stunden in der Krebsberatung durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins Unabhängige Psychosoziale Krebsberatung e.V.
„Betroffene benötigen psychosoziale Krebsberatung, denn die Diagnose Krebs ist ein Schock. Sie löst Sorgen und Ängste aus und wirft viele Fragen auf“, sagt Petra Grunwald-Drobner, die seit 2008 in der Krebsberatung tätig ist: Wie geht es weiter? Kann ich wieder arbeiten? Habe ich noch genug Geld? Wie sage ich es meinem Partner, meiner Partnerin oder den Kindern? lauten einige davon. „Zudem sind die Menschen immer kürzer in den Kliniken. Sie brauchen aber auch nach der Entlassung Unterstützung.“
Psychosoziale Krebsberatung ist ein ambulantes, niederschwelliges und kostenloses Angebot. Sie hilft Krebspatientinnen und -patienten sowie deren Angehörigen unbürokratisch in allen Phasen der Erkrankung. Die Psychosoziale Krebsberatung der Diakonie wurde 2006 ins Leben gerufen. „Wir bieten Hilfe, wenn Menschen über ihre Nöte und Belastungen sprechen möchten. Gemeinsam suchen wir nach Wegen aus der Krise“, erklärt die Psychoonkologin. Außerdem informiert sie über Sozialleistungen (wie Krankengeld oder Wohngeld) sowie finanzielle Hilfen und unterstützt bei Anträgen (für Kur, Reha oder Rente). Bei Bedarf vermittelt sie auch an andere Beratungsstellen weiter (zum Beispiel Pflegeberatung oder ambulante Hospizdienste).
Zu den regelmäßigen Angeboten der Psychosozialen Krebsberatung der Diakonie gehören darüber hinaus der einmal im Monat stattfindende Gesprächskreis für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, Vorträge (zum Beispiel zum Thema Ernährung und Krebs) sowie Schminkseminare für Frauen, die sich in der Chemotherapie befinden.
www.diakonie-pbhx.de
www.foerderverein-krebsberatung-pb.de

PM vom 04.02.15: Zu wenige Krebsberatungsstellen in Ostwestfalen-Lippe
Betroffene benötigen auch nach der Behandlung Hilfe

Paderborn. Aus Anlass des Weltkrebstages (4. Februar) hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Krebsberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen kritisiert, dass es zu wenige Krebsberatungsstellen im Land gibt. Diese Einschätzung teilen auch die Wohlfahrtsverbände in Ostwestfalen-Lippe, die Beratungsstellen in Bielefeld, Herford, Minden und Paderborn unterhalten. Petra Grunwald-Drobner von der Psychosozialen Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter e.V. sagte gegenüber WDR 2, dass allein im Kreis Paderborn jedes Jahr 1.500 Menschen an Krebs erkrankten. „Viele von ihnen brauchen vor allem nach der Behandlung Hilfe“, betonte Grunwald-Drobner. Die Finanzierung für die Krebsberatungsstellen sei nicht gesichert.

Die Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft vom 26.01.2015 im Wortlaut:

Landesarbeitsgemeinschaft Krebsberatungsstellen NRW schlägt Alarm:
Zu wenig ambulante Beratungsangebote für krebsbetroffene Menschen – Gefährdung der bestehenden Angebote durch Unterfinanzierung

„Eigentlich bräuchten wir in Nordrhein-Westfalen mehr Krebsberatungsstellen“, erklärt Anne Grüter von der Beratungsstelle in Gelsenkirchen. Gemeinsam mit Waltraud Gier-Babeln und Gisela Reinhardt engagiert sie sich als Sprecherin in der Landesarbeitsgemeinschaft Krebsberatungsstellen NRW. „Unsere Beratungsstellen werden mehr denn je aufgesucht, schließlich wirft die Krankheit Krebs eine Vielzahl an Fragen und Unsicherheiten auf. Die betroffenen Menschen sind oft mit massiven Problemlagen konfrontiert. Wir können weiterhelfen und gemeinsam Wege zur Problemlösung erarbeiten.“

Als Gabi F. vor einem Jahr die Diagnose Brustkrebs erhielt, verlor sie den Boden unter den Füßen. „Meine ganze Lebensplanung geriet ins Wanken, für mich hat sich erst einmal alles ums Überleben gedreht“, erinnert sie sich. „Ich bin dann zu einer Krebsberatungsstelle gegangen und habe in persönlichen Gesprächen erfahren, was für mich bei der Krankheitsbewältigung hilfreich sein könnte.“ Gabi F. hat die Krankheit überwunden, doch Hilfe braucht sie noch immer: „Manchmal liegen meine Nerven auch heute noch blank. Immer wenn ich meine Nachsorgetermine wahrnehmen muss. Da bin ich froh, kurzfristig mit meiner Krebsberaterin sprechen zu können.“ Dankbar ist sie auch für die hilfreichen Informationen bei sozialrechtlichen Fragen und die konkrete Unterstützung beim Stellen komplizierter Anträge. „Für mich war es eine beruhigende Sicherheit, mich zunächst mit allen Anliegen an meine Krebsberatungsstelle wenden zu können.“

Dieses Beispiel zeige, wie wichtig die Arbeit die insgesamt 25 psychosozialen Krebsberatungsstellen in NRW sei, sagt Beraterin Anne Grüter. „Unabhängige Information, Beratung, Begleitung und Hilfestellung ist in der Phase der Krebserkrankung, aber auch nach Abschluss einer Krebstherapie von ungemein großer Bedeutung.“ Aber: in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens wie am Niederrhein, im Sauerland, im östlichen Ruhrgebiet oder in Ostwestfalen-Lippe fehlen Beratungsstellen. Bedauerlicherweise musste die Krebsberatungsstelle in Siegen im letzten Jahr schließen, weil die weitere Finanzierung fehlte, weitere Beratungsstellen sind akut bedroht. Viele der bestehenden Einrichtungen können der stetig ansteigenden Nachfrage der Ratsuchenden nicht immer gerecht werden. Eine Ausweitung des Angebotes scheitert derzeit an der ungesicherten Finanzierung. Viele Beratungsstellen sind auf Spenden angewiesen, um ihr Angebot aufrechterhalten zu können. „Für die Sicherstellung der psychosozialen Versorgung der vielen von Krebs betroffenen Menschen sind verlässliche Finanzierungsmodelle erforderlich, an denen auch die Kommunen, das Land und die Sozialversicherungsträger beteiligt sind“, fordert die Landesarbeitsgemeinschaft der Krebsberatungsstellen.

Über 100.000 Menschen erkranken in Nordrhein-Westfalen jährlich neue an Krebs, im Laufe des Lebens muss jeder Zweite hier mit einer Krebsdiagnose rechnen. Der hohe Bedarf an Krebsberatung ist bekannt. Das Land NRW moderiert zur Zeit Verhandlungen zwischen den Krankenkassen und den Krebsberatungsstellen NRW, um eine Basisfinanzierung sicherzustellen. Sie ist dringend notwendig, auch um die weitere Schließung von Krebsberatungsstellen zu verhindern.

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Vortrag von Frau Gudrun Bruns, Dipl.-Sozialpädagogin, Psychoonkologin (WPO)
Leiterin der Krebsberatungsstelle des Tumor-Netzwerkes im Münsterland e.V.

„Psychoonkologische Aspekte der sozialen Arbeit – Möglichkeiten der Fianazierung“

(Vortrag im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins am 09.04.2014 in Paderborn)

PO Aspekte und Finanzierung MGVPaderborn (download pdf vom Vortrag)

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